Constantin Schreiber und Anja Reschke präsentieren “ZAPP” künftig im Wechsel

Fernsehen direkt aus dem Regieraum Sendung: Mittwoch, 22. März, 23.20 Uhr, NDR Fernsehen

Hamburg. 26. Februar 2017. Constantin Schreiber wird neuer “ZAPP”-Moderator. Ab dem 22. März 2017 präsentiert er das NDR Medienmagazin im Wechsel mit Anja Reschke. Schreiber, der seit Jahresanfang bei ARD-aktuell in Hamburg arbeitet, zu seiner zusätzlichen Aufgabe im NDR Fernsehen: “Ob Präsident Trumps Umgang mit Medien, die Rolle von sozialen Netzwerken bei den bevorstehenden Wahlen in Frankreich, den Niederlanden und auch Deutschland oder die Diskussion um Fake-News – Medienthemen sind allgegenwärtig und betreffen jeden von uns.

Umso relevanter ist die Arbeit von ‘ZAPP‘, nämlich den Medienmachern kritisch auf die Finger zu schauen. Ein Teil dieser Arbeit sein zu dürfen, darauf freue ich mich sehr.”

Andreas Cichowicz, NDR Chefredakteur Fernsehen: “Constantin Schreiber ist ein profilierter Journalist mit Haltung – er passt hervorragend zu ‘ZAPP‘. Das gilt ebenso für Anja Reschke. Sie hatte die Präsentation seit Beginn des Jahres allein übernommen – nach dem Abschied von Inka Schneider, die über zwölf Jahre hinweg die ‘ZAPP‘-Zuschauerinnen und -Zuschauer sicher durch die Medienstrudel navigiert hat. Ich freue mich auf den neuen Moderator – und darüber, dass Anja Reschke ‘ZAPP‘ erhalten bleibt.”

Mit der personellen Verstärkung geht eine Veränderung des Konzepts einher: Die Moderation soll mehr Raum bekommen zur Einordnung und Kommentierung. Anja Reschke, als Abteilungsleiterin auch redaktionell für die Sendung verantwortlich: “Wir planen, ‘ZAPP‘ mit kürzeren Elementen aufzulockern. Nicht jedes Thema trägt einen langen Beitrag. Oft kann man etwas auch in einer kurzen Moderation erzählen oder durch einen kleinen Clip oder mit einem Interview vertiefen. Dadurch wird die Sendung noch lebendiger.”

Anja Reschke und Constantin Schreiber werden “ZAPP” nicht mehr wie bisher im Studio moderieren, sondern aus der Regie, in der die Sendung entsteht. Redaktionsleiterin Annette Leiterer: “Gerade für ‘ZAPP‘ wollen wir einen echten Hintergrund – keine Kulisse. Die Zuschauer sollen einen Eindruck davon bekommen, wie wir in der Regie arbeiten.”

Das Medienmagazin “ZAPP” berichtet seit 2002 im NDR Fernsehen regelmäßig über Entwicklungen in den Medien, Herausforderungen im Journalismus, benennt dabei Fehler auch im eigenen System und fragt nach den Ursachen. Die Inhalte sind online verfügbar. Außerdem diskutiert “ZAPP” auf Facebook die Themen der Sendung und beteiligt sich auf Twitter an aktuellen Mediendebatten.

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Press statement on a video-conference of the Trilateral Contact Group

Kyiv, 26 February 2017 – In response to the serious situation at the Donetsk Filtration Station (DFS) following recurring ceasefire violations in the area, the Trilateral Contact Group held yesterday (25 February) an extraordinary video-conference, with participation of representatives from certain areas of the Donetsk and Luhansk regions, as well as the Joint Center for Control and Coordination (JCCC) and the Chief Monitor of the Special Monitoring Mission to Ukraine (SMM).

Participants agreed that they will undertake every effort to immediately ensure safe and secure access for repair teams so that the full operability of DFS is restored as soon as possible. They further agreed that safe and secure access must also be guaranteed to the DFS employees, which on a daily basis supply water to over half a million people on both sides of the line of contact. The utmost importance of ensuring safe and secure access of the SMM to the area, including the need to protect its equipment, in order to enable its members to facilitate and monitor the repair works and the ceasefire in general, was confirmed by all sides.

Detailed discussions on those issues and on the implementation of the withdrawal of prohibited weapons from the area will resume on 1 March in Minsk.

 

For PDF attachments or links to sources of further information, please visit: http://www.osce.org/node/301861

Richtlinien für die Presse

Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde
 
und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind
 
oberste Gebote der Presse.
 
Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.”

Auszug aus dem Pressekodex für Journalisten

 

Aufgaben der Presse – Öffentliche Aufgabe


Die PRESSE erfüllt eine öffentliche Aufgabe. 


Die Behörden sind nach Maßgabe der Landespressegesetze verpflichtet, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen. Institutionen und Unternehmen werden gebeten, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen.

Frieden und Sicherheit für Menschen in Deutschland

Frieden, soziale Sicherheit und Gerechtigkeit und die Wiedererlangung der Würde des Menschen für alle Menschen in Deutschland

wünschen

Liberty and Peace NOW Human Rights Reporters

www.humanrightsreporters.wordpress.com

Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters – Medienprojekt Menschenrechts-Reporter

und Andreas Klamm, Journalist, Autor, Schriftsteller und Krankenpfleger

Medikamentenversuche auch an Erwachsenen im ehemaligen Landeskrankenhaus Schleswig

NDR 1 Welle Nord und NDR Schleswig-Holstein Magazin exklusiv
Hamburg. 24. Februar 2017. (mediap). Im ehemaligen Landeskrankenhaus Schleswig hat es in den 50er bis 70er Jahren fragwürdige medizinische Versuchsreihen nicht nur an Kindern, sondern auch an Patienten der Erwachsenenpsychiatrie gegeben, teilt der NDR mit. Das zeigen Recherchen von NDR 1 Welle Nord und NDR Schleswig-Holstein Magazin. Danach waren die Betroffenen aufgrund ihrer psychischen Erkrankungen vielfach gar nicht einwilligungsfähig. Außerdem wurden die Medikamente zum Teil allen neuen Patienten einer Station verabreicht – unabhängig von der individuellen Diagnose. Das geht aus historischen Fachaufsätzen hervor, die die Mediziner im Anschluss ihrer Forschungen veröffentlichten. 
Insgesamt geht es demnach um mindestens sieben Versuchsreihen mit zusammengerechnet mehr als 800 Probanden. Anders als die bisher bekannten Fälle mit Minderjährigen aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie Schleswig-Hesterberg beziehen sich die nun entdeckten Aufsätze auf die Erwachsenen-Abteilung Schleswig-Stadtfeld. Dort testeten mehrere Ärzte, zum Teil in Kooperation mit anderen deutschen Kliniken, die Wirksamkeit verschiedener Stoffe. Vor allem handelte es sich dabei um Psychopharmaka, die unter anderem gegen Schizophrenie oder Psychosen helfen sollten. In den Versuchen traten den Fachaufsätzen zufolge auch Nebenwirkungen wie Bewegungsstarre oder Muskelsteifheit auf.
Der Hamburger Medizin-Ethiker Philipp Osten erkennt in den Aufsätzen eindeutige Versuchsanordnungen. So seien Patienten zum Teil in Versuchs- und Kontrollgruppen eingeteilt worden, ohne dass es einen diagnostischen Grund gegeben habe: “Man macht das nicht, um ihnen zu helfen. Man macht das, um zu gucken: Wie wirkt das Arzneimittel? Das ist eindeutig natürlich ein Experiment, das da stattgefunden hat.” Das sei ethisch und strafrechtlich auch damals bedenklich gewesen.
Ein damaliger Patient beschreibt gegenüber dem NDR Schleswig-Holstein Magazin und NDR 1 Welle Nord, er sei in Schleswig mit Medikamenten “vollgepumpt” worden – obwohl ein Mediziner in einem schriftlichen Gutachten festhielt, dass bei ihm keine entsprechenden Krankheitsbilder vorlagen. Er schildert Nebenwirkungen der Medikamente: “Ich habe Sehstörungen gehabt und beim Laufen kam ich mir vor, als ob ich ins Leere treten würde und bin immer nach rechts gekippt.” Bis heute bekomme er nachts Schreianfälle, beschreibt er.
Im Herbst war bereits bekannt geworden, dass es bundesweit knapp 50 Medikamentenstudien in deutschen Kinderheimen gegeben hat. Nach Recherchen des NDR in Schleswig-Holstein hat es in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Schleswig-Hesterberg des Landeskrankenhauses Schleswig mindestens sechs Versuchsreihen mit knapp 1.000 minderjährigen Probanden gegeben.
Das Sozialministerium in Kiel hat nach eigenen Angaben keine Unterlagen zu den nun aufgetauchten Versuchsreihen vorliegen. Eine konkrete Bewertung sei deshalb noch nicht möglich, so ein Sprecher. Dass es in der damaligen Zeit Missstände in Psychiatrien gegeben habe, sei aber unstrittig. Bund und Länder haben sich auf ein gemeinsames Forschungsprojekt zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Geschehnisse in deutschen Heimen und Kliniken verständigt. Endgültige Ergebnisse werden in knapp drei Jahren vorliegen.

OSCE Chairperson-in-Office Sebastian Kurz and Representative Dunja Mijatović to open conference on media freedom in the Western Balkans on Monday

VIENNA, 23 February 2017 – The OSCE Chairmanship and Office of the OSCE Representative on Freedom of the Media will host a high-level conference titled “Freedom of the Media in the Western Balkans”, on 27 February 2017 in Vienna.


The event will provide a platform for the sharing of initiatives and best practices from South-east Europe region on media freedom issues affecting countries across the entire OSCE region with a particular focus on the safety of journalists and media ethics.

During the opening session, participants will be welcomed by OSCE Chairperson-in-Office and Austria’s Foreign Minister Sebastian Kurz and will hear presentations by the OSCE Representative on Freedom of the Media Dunja Mijatović, Albania’s Foreign Minister Ditmir Bushati, Bosnia and Herzegovina’s Foreign Minister Igor Crnadak as well as a keynote address by Andreas Ernst, the Belgrade-based correspondent of the Swiss daily Neue Zürcher Zeitung.

The conference will take place in the Hofburg Conference Centre’s Neuer Saal, on the second floor. Simultaneous translation into the Albanian and the Bosnian/Croatian/Montenegrin/Serbian languages will be provided.

Follow the meeting on social media with the hashtags #protectjournalists, #osce17AUT.

The OSCE Representative on Freedom of the Media observes media developments in all 57 OSCE participating States. She provides early warning on violations of freedom of expression and media freedom and promotes full compliance with OSCE media freedom commitments. Learn more at www.osce.org/fom, Twitter: @OSCE_RFoM and on www.facebook.com/osce.rfom



For PDF attachments or links to sources of further information, please visit: http://www.osce.org/cio/301601